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Amazfit Bip-Smartwatch Serie im Test

Ich freu mich stets wenn an einem ganz normalen Tag eine Mail reinflattert, in der ich gefragt werde, ob ich nicht Lust hätte das Produkt XY zu testen. Heute ist es eine ganze Produktreihe, die ich ausgepackt und getestet habe. Ein doch recht großes Paket wurde mir vor ein paar Tagen geliefert, ein gezielter Zustellversuch zu meiner angegebenen Adresse wurde von GLS direkt übersprungen aber diese Art der Paketzustellung wird sich glaube ich in den nächsten Jahren durchsetzen. Aber nun zu den Smartwatches.

Huami Technology – „Connect Health with Technology“

2013 gegründet, ist Huami Technology das erste Smart-Hardware-Unternehmen Chinas auf dem US-Kapitalmarkt. Aktueller Aktienwert Stand Mitte Juni: 11,43 $. Als Strategie will man Chip + Gerät + Cloud in ein globales Ökosystem für das Gesundheitswesen etablieren.

Zusammen mit Disney brachte man gebrandete Wearables mit Avengers und oder Star Wars auf den Markt. Mitte 2019 hatte man bereits über 100 Millionen Einheiten von Smart-Geräten ausgeliefert. Teilweise wurden sogar Anstiege von über 50 % im Vergleich zu Vorjahr erzielt.

Bip S – Bip S Lite – Bip U – Bip U Pro

Vier Modelle der Bip-Serie stellte man mir zur Verfügung. Kaufarguement Nummer Eins bei Geräten dieser Art ist der Preis. Wir starten hier von Bip S Lite mit 39 € und Enden bei der Bip U Pro mit 59 €. Zwar ist das nur eine Differenz eines Kinobesuches dennoch ist der Unterschied im Hinblick auf den Funktionsumfang der Uhren wirklch riesig.

Amazfit Bip S Lite – 30 Tage für 39,90 €

Für knapp 40 € biete die Amazfit Bip S Lite eine Batterielaufzeit von knapp 30 Tagen. Aber die Laufzeit verringert sich natürlich immens wenn gewisse Funktionen wie das regelmässige Messen des Körperpuls eingeschaltet wird. Gestartet bei 47 % zeigt die Uhr nach dem ersten Tag knapp 38 % verbleibende Akkuleistung an. Klar am Anfang wird immer ein wenig mehr rumgespielt.

Alle vier Uhren sind mit einer Wasserdichigkeit von 5 ATM gekennzeichnet. Angeblich halten sie also einen Wasserdruck von 5 Bar aus und können in einer tiefe von 50 Metern unter Wasser die Uhrzeit anzeigen. Das konnte ich jetzt leider nicht überprüfen aber einer Dusche halten sie schon stand.

Amazfit Bip S – 40 Tage und GPS

Zusätzlich zur verbesserten Akkuleistung gibt es auch zwei zusätzliche Sportarten die gemessen und getrackt werden können. Insgesamt hat die Bip S 10 verschiedene Sportarten. Aber leider die wenigsten Ziffernblätter. Das günstige Model hat übrigens die meisten, davon sehen einige wie schlechte Kopien aus der Apple Welt aus. Mit 31 g Gewicht trägt der seitliche Button aus Edelstahl die wohl größte Last. Zwischen vier Farben darf man entscheiden und im Vergleich zu einer Apple Watch der neusten Generation, arbeitet der GPS Chip doppelt so lange ehe der Akku ausgesaugt wurde.

Amazfit Bip U – Es werde Licht!

Weitere 10 € drauf geschlagen und man erhält einen 1,43 Zoll TFT mit voller Farbpalette und Auflösung von 320×302 Pixeln. Dennoch bleiben wir bei der Bip U bei 31 g Gewicht und müssen uns kurz von der Ortung über GPS verabschieden. Mit einer Batterielaufzeit von nur 9 Tagen kann man sich schon die Frage stellen: Warum eine Apple Watch mit einer Laufzeit von ca. 22 Stunden? Warum nicht gleich das 40 Tage Model? Es ist und bleibt die Qualität des Display. Mit der Bip U-Serie wurde dieses schon auf ein weitaus brillianteres Level angehoben.

Amazfit Bip U Pro – Das chinesische Taschenmesser am Handgelenk

60+ Sportmodi, Überwachung der Schlafqualität, Messung des Blutsauerstoffgehalts, 24/7 Herzfrequenzüberwachung, hochpräzises GPS & Amazon Alexa ist mit an Bord. Für den maximal Preis der Bip-Smartwatch Serie gibt das 1,43 Zoll große Farb-Touchdisplay eine Menge Daten preis und sogar die Uhrzeit. Die Akkulaufzeit von 9 Tagen ist wirklich beachtlich und gerade für stressige Zeiten sehr gut geeignet. Wenn ich persönlich dran denke, dass ich bei meiner Apple Watch immer an mein Ladekabel denken muss, wenn ich spontan geschäftlich unterwegs bin, sehe ich mit der Bip U Pro eine Smartwatch, die nicht ständig nach Strom hungert.

Nils Hünerfürst

Männlich - 30 Jahre alt - Mediengestalter für Bild und Ton - und Hünerfürst ist mein Nachname

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