Ausflugsziele in und um Washington D.C. – Teil 2

Nachdem ich nun im ersten Teil schon über die bekanntesten Ziele in und um Washington berichtet habe, möchte ich natürlich auch die etwas weniger bekannten oder auch weiter entfernten Ausflugsziele nennen. Bisher waren alle Orte kinderfreundlich und kostenlos. Auch die nächsten Ausflugsziele sind mehr oder weniger kostenlos. Das ist einer meiner Gründe, warum mir die Stadt so gut gefällt. Damit meine ich nicht, dass ich Geld spare, das gibt man hier in allen anderen Bereichen aus, sondern, das Bildung hier für jeden zugänglich sein soll. Etwas Geschichte lernen muss kein Geld kosten. Und das macht es besonders für Familien attraktiv, zum Beispiel die verschiedenen Museen zu besuchen. Zu viert kommen sonst schon Summen zusammen, wenn ein Eintritt von sagen wir mal 10$ genommen werden würde. Und wie schon erwähnt, alles ist kinderfreundlich, man muss nicht versuchen das Kind still zu bekommen, es kann frei erkunden und entdecken und auch mal laut sein dabei.

Smithsonian Institution

Die Smithonian Institution ist eine Forschungs- und Bildungseinrichtung mit Sitz in Washington. Sie umfasst 19 Museen und Galerien sowie den Nationalzoo und bildet damit den größten Museumskomplex der Welt. Zu den bekanntesten Museen gehören das National Museum of Natural History, das Museum of Amreican History, das Museum of African-American History und viele mehr. Selbst waren wir bisher nur im National Museum of Natural History, Air and Space Museum in Virginia und dem Zoo. Der Zoo ist leider nicht zu empfehlen. Abgesehen davon, dass wir selten bis gar nicht in den Zoo gehen, weil wir eben gegen diese Form der Tierhaltung sind, war es in diesem Zoo besonders bedrückend und deprimierend. Sehr kleine Käfige und traurig bis apathisch aussehende Tiere machen den Ausflug zu einer schlechten Erfahrung.

Die beiden Museen dagegen haben so viel positiven Eindruck hinterlassen. Besonders die beiden Air and Space Museen sind absolut empfehlenswert. Ein echtes Spaceshuttel, ein Raumanzug mit Mondstaub drauf und das allererste Flugzeug der Lufthansa, was Personen befördert hat sind nur wenige Beispiele, was man zu sehen bekommt.

Der Eintritt ist umsonst, Anmeldung nur im Zoo erforderlich, es gibt natürlich ein Security Screening.

Thomas Jefferson, Martin Luther King und die Kirschblüte

Neben den Denkmälern für George Washington und Abraham Lincoln gibt es auch noch die beiden Denkmäler für Thomas Jefferson und Martin Luther King. Beide liegen am Potomac River und schauen wie auch schon Licoln auf das Washinton Monument. Besonders das Jefferson Memorial ist sehr imposant und schön anzusehen. Jefferson selber plante die Rotunde und lehnte den Stil an das Pantheon in Rom an. Das Martin Luther King Memorial ist besonders im März einen Besuch wert. Dann blühen nämlich drum herum hunderte von Kirschblüten und verwandeln das ganze Tidal Basin in ein rosanes Schauspiel. Insgesamt gibt es in ganz Washington D.C. rund 3.770 verschiedene Kirschbäume, die meisten davon am Tidal Basin gelegen waren, ein Geschenk aus Japan.

Die Kirschblüte wird in der Stadt auch groß gefeiert. Jährlich finden zum Cherryblossom-Festival Paraden und Feste statt. Über drei Tage wird an vielen Standorten gefeiert. Lokale Foodtrucks, Kite-Festivals und Konzerte kann man in dieser Zeit besuchen. Auch jedes noch so kleine Lokal macht auf irgendeine Art mit. Es gibt nicht wirklich einen Vergleich mit einer Tradition in Deutschland und all der Trubel lässt mich nur noch mehr gespannt sein, was am Independence Day los sein wird.

Ocean City

Ocean City ist eine Stadt in Maryland. Gern auch als OC bezeichnet, liegt die Stadt als Landzunge im Atlantik. Die Stadt hat rund 8.000 Einwohner ist aber ein überregionales Tourismusziel mit rund 8 Milionen Touristen jährlich. Besonders in den Sommermonaten ist die Rate der Touristen hoch. Ein Freizeitpark direkt am Strand, Funnel-Cakes, Frozen Custard und Seafood wo man nur hin schaut. Dazwischen immer wieder tauchen Touristenshops auf, die alle die selben nach Plastik riechenden Klamotten und anderen Tinnef verkaufen. Der sehr große Strand mit hohen Wellen, die hoch gebauten Hotels und die breite Strandpromenade tragen zu einem unvergesslichen Eindruck bei. Die Autofahrt von 2,5 Stunden ist es absolut wert.

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Annegret Hünerfürst

Geboren in der selben Woche, in der die erste Website online kam - gelernte Diätassistentin und Mutter von zwei Kindern

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