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BenQ Screenbar E-Reading Lampe ausprobiert

Der aus Taiwan stammende High-Tech Anbieter BenQ war so frei und schickte mir ein relativ schweres Paket per UPS an meine Haustür. Grob wusste ich, was drin sein sollte, konnte mir aber nicht so richtig vorstellen, was das sein sollte. Also Schere ran und ausgepackt.

Schreibtischlampe oder ScreenBar?

Eine vollwertige Schreibtischlampe würde ich die ScreenBar von BenQ nicht taufen. Dennoch ist sie weitaus heller als eine simple Lampe von IKEA, so viel schon mal vorweg. 2019 gab es den iF Design Award für umweltschonenden Gedanken im Bereich des Verpackungsdesign. Das viel auch sofort beim Auspacken auf. Schlicht und einfach. Die Anleitung ist gleichzeitig die Aussparung für die drei Teile. Das Lieferumfang der Screenbar besteht nämlich nur aus dem LED-Stab, der Monitor Halterung und einem USB Typ-C Kabel.

Wirklich schwer ist nur die Monitor Halterung. Der Clip macht die Befestigung wirklich supereinfach und wirkt sehr stabil. Jeder Monitor mit einer Dicke von 1 bis 3 cm ist mit der ScreenBar kompatibel. Beim Kabel liegt nur einer einer Seite ein Typ-C Stecker vor. Somit kann jedes Smartphone Ladegerät oder sogar eine Powerbank als Stromquelle verwendet werden. Ich nahm einfach einen freien USB-Port meines PC-Towers.

Nun wie schaut das Licht aus? Ist es hell genug? Reflektiert das Licht im Monitor? Praktikabel oder spielerei? Viele Fragen die wir nun beantworten müssen und ich, der vorher kein Bedarf für eine Lampe dieser Art hatte, werde sie aus meiner Sicht beantworten.

Warm oder Kalt stets Blendfrei

Das Licht sieht wirklich gut aus. Stets fühle ich mich im wärmeren Licht wohler und deshalb begrüße ich es sehr das der Farbtemperaturbereich von 2700 bis 6500 Kelvin alles abdeckt. Also von Zahnarzt Praxis bis Wellness SPA, ist alles mit dabei. Das asymmetrische Design sorgt dafür das kaum Licht auf den Monitor ballert. Dennoch musste ich erstmal ein Tuch holen und meinen Bildschirm vom Staub befreien.

Auch an Bord ist ein Umgebungslichtsensor, der eine optimale Lichtstärke sucht. Kann mittels Taste deaktiviert werden. Die Farbtemperatur wird durch den Sensor nicht angepasst. Die Helligkeit kann in 14 einzelnen Schritten über die Touch ähnlichen Tasten eingestellt werden. Wer möchte, kann auch einfach den Finger auf der Taste lassen und hoch- oder runterdimmen.

Die ScreenBar kann aktuell für 113,42 € über Amazon bestellt werden. Wer möchte, kann auch die Plus Variante nehmen, dort liegt ein kleines Dimmerrädchen mit dabei. Nach mehreren Abenden mit der ScreenBar bin ich sehr von der Idee und dem indirekten Licht angetan. Die Tastatur und der Schreibtisch werden angenehm beleuchtet und mein Wohnzimmer ist dennoch nicht Licht überflutet, sodass Personen im anliegenden Raum nicht gestört werden, sobald sich eine Tür öffnen sollte.

Nils Hünerfürst

Männlich - 30 Jahre alt - Mediengestalter für Bild und Ton - und Hünerfürst ist mein Nachname

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