Exo One durchgespielt – Auf und ab im Weltraum

16. Dezember 2021
1 Minute Lesezeit

Nur durch den Game Pass von Microsoft bin ich auf das Spiel Exo One gestoßen. Das Artwork mit dem ulkig aussehenden UFO und das billig wirkende Logo hatten mich nicht überzeugt, dennoch dachte ich mir: „Hey?! Es ist im Game Pass den ich für 1 € bezahlt habe mit dabei!“

3 Gigabyte auf meiner neuen xBox Series S später musste ich mir erst einmal die Eckdaten einverleiben. Jay Weston hat fast 5 Jahre seines Lebens in dieses Indie-Game investiert. Ein wenig Hilfe gab es dennoch. In Exo Land erforschen wir den Ursprung eines intergalaktischen Signals. Von Planet zu Planet reisen wir mit unserem Alien Raumschiff immer näher an den Ursprung. In den minimalistischen Planeten müssen wir uns nur mit Hilfe der Gravitation fortbewegen. Wir können unseren kleinen Ball mit den Triggern des Controllers schwer wie ein Stein formen oder es gleiten lassen wie ein Flugzeug.

Kennt jemand noch Tiny Wings? Das Gefühl in den Rythmus gekommen zu sein, kam hier bei Exo One bei nicht ganz so schnell wie bei der kleinen süßen App dennoch war die Belohnung weitaus größer. Sobald man die ersten Berge mithilfe einer Pendelbewegung erklommen hat und durch die Wolken schießt setzt Exo One noch ein paar passende Musikstücke in den Hintergrund.

Viel Anspruch oder gar schwierige Momente finden sich kaum. Zu Beginn hatte ich fühlte ich mich etwas Lost. Ich denke das Gefühl, sich einfach auszuprobieren, ist Teil es Konzepts von Entwickler Jay Weston. Man sollte sich aber darauf einstellen. Exo One nimmt einen überhaupt nicht an die Hand, lediglich ein paar Controller Befehle werden dezent eingeblendet und dann heißt es ausprobieren. Exo One gibt es wie gesagt im Game Pass oder kostet knapp 16 € auf Steam. Dafür gibt es fast 5 GB an Daten und ein „Ich kann fliegen“-ähnliches Gefühl sowie viele Fragen die unbeantwortet bleiben.

Exo One auf der xBox Series S
Sehr schön
Wer mal zwei bis drei Stunden eine Reise durch eine kryptische Story mit wirklich abwechslungsreichen Planeten auf sich nehmen möchte und dabei stets den Flow behalten will, sollte ich Exo One unbedingt anschauen.
Pro
beruhigendes Gameplay
Spiel für einen ruhigen Feierabend
Kontra
kleine Tipps zum Start wären toll
Nils Hünerfürst

Nils Hünerfürst

Nils Hünerfürst (geb. 1991) ist Mediengestalter für Bild und Ton und schreibt seit Jahren über Technik, Kultur und Videogames. Zwischen Kamera, Blog und dem Elternalltag verbindet er Beruf und Leidenschaft auf seine ganz eigene Art.

1 Comment Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Über Hünerfürst.de

Hünerfürst.de gehört seit 2009 zu den prägenden deutschsprachigen Blogs rund um digitale Netzkultur. Gemeinsam mit seiner Familie berichtet der Mediengestalter und Autor Nils Hünerfürst dort über Technik, Alltagskultur, gutes Essen und natürlich jede Menge Videospiele.