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Goodbye Berlin!

Welcome to the United States of America!

Bild von Clker-Free-Vector-Images auf Pixabay

Tatsächlich, die USA wird unser neues zu Hause werden. Schon immer hatten wir eine Faszination für die USA. Dort gibt es ja bekanntlich einfach alles! Wir haben auch immer mal wieder fantasiert, wie schön es wäre, dort zu leben. Doch dann kam die Trump-Ära und ich habe nicht mal einen Urlaub dort machen wollen. Mir ist bewusst, dass das Leben in den USA tatsächlich nicht besser ist als hier. Das Gesundheitssystem, das (non)Recycling, das Übermass an Junkfood, die Gap zwischen Arm und Reich und die dazugehörige Obdachlosigkeit und die Work-Life-Balance sind die Hauptgründe dafür. Doch wenn die wichtigsten Dinge (Einkommen, Krankenversicherung, Unterkunft) vorhanden sind, kann man doch in Erwägung ziehen, dort zu leben, oder?

Was alles auf der Agenda erscheint, muss erstmal in Betracht gezogen werden. Angefangen damit, welches Visum braucht man? Wie bekomme ich das? Wo bin ich versichert? Wo wird das Einkommen versteuert? Weiter damit, ob der Hund mit darf? Was kostet Daycare? Was kostet die Unterkunft? Was ist mit unserer Wohnung? Was nimmt man alles mit? Ich könnte Seiten füllen mit Fragen!

Die Sache mit dem Visum hat Nils bereits hinter sich und erscheint dann doch recht machbar, wenn auch aufwändig. Einen bzw. zwei Termine um Reisepässe für die Kids zu beantragen schien bisher am unmöglichsten, ist aber auch geschafft. Wenn wir alle unsere Reisepässe mit dem Visum drin haben, kann ich erstmal aufatmen. Unsere Impfpässe und auch der von unserem Hund sind zum Glück international gültig, eine Sache weniger, um die ich mir Gedanken mache. Nun aber zur großen Frage, was muss mit? Wir werden versuchen auf Containerschiffe zu verzichten und uns so gut wie möglich zu reduzieren. Die Häuser in den USA sind oft schon möbliert, wir werden vieles verkaufen und der Rest kommt in Koffer und per Post rüber. Unsere Wohnung werden wir möbliert untervermieten, soweit da denn Intresse auf dem Markt besteht. Wenn nicht, finden wir schon eine Lösung.

Pässe

Trotz der überwältigend wirkenden Aufgabe sind wir uns sicher, es zu tun. Die Kinder haben noch 3 Jahre bis zur Einschulung. Perfektes Alter um solch ein Wagnis zu tun! Wir leben relativ ungebunden in Berlin. Kein Haus, kein Herzensjob und keine anderen Pflichten. Einzig unsere Familie lassen wir zurück. Die Großeltern werden es schwer haben, Abschied zu nehmen aber es heißt ja nicht umsonst Auf Wiedersehen!

Trotzdem, die Vorfreude steigt! Die Vorbereitungen fangen ganz langsam an und in absehbarer Zeit leben wir in absolutem Umzugschaos.

Annegret Hünerfürst

Geboren in der selben Woche, in der die erste Website online kam - gelernte Diätassistentin und Mutter von zwei Kindern

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