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How to do Umzug? #Elternalltag

Es ist mittlerweile schon Dezember, überall leuchten die festlichen Lichterketten an den Tannenbäumen, der dritte Advent steht an und wir haben noch vier Wochen, bis der Flieger abhebt. Die Frage, was nehmen wir mit und was nicht, wird täglich mehrmals gefragt. Bei jeder alltäglichen Sache komme ich ins überlegen, muss das mit? Brauche ich das wirklich? Es gibt natürlich die Möglichkeit, sich alles dort neu zu kaufen und nur mit den nötigsten Sachen im Koffer zu reisen. Wir haben zu viele Sachen, die wir mitnehmen möchten, allein für die Kinder kommt einiges zusammen.

Spedition

Wir haben uns entschieden, eine Spedition zu beauftragen, die unsere Habseligkeiten nach Amerika bringt. Und zwar von Tür zu Tür. Wir haben uns schnell für einen Spediteur entschieden, teuer ist es sowieso. Man sollte abwägen, ob es den Stress wert ist, selbst alles zu verpacken, aufzulisten, zu einem Hafen oder Container zu bringen und sich um die nötigen Papiere zu kümmern oder das alles in erfahrene Hände abzugeben.

Wir haben uns dabei für einen 5qm3 Liftvan entschieden. Eine Holzkiste mit Platz für ca. 40 Umzugskartons. Das Umzugsunternehmen kommt also an einem verabredeten Tag zu uns und holt alles ab, was wir mitnehmen möchten und in 5qm3 passt und verräumt dies alles in die Holzkiste, erstellt eine Inventarliste und alle nötigen Zollpapiere. In Kartons verpacken und abbauen machen wir natürlich selber. Das alles wird dann zum Hafen gebracht und bei der nächsten Gelegenheit verschifft. Ein amerikanisches Unternehmen wird dann in Baltimore am Hafen unseren Liftvan abholen und zu unserem neuen zu Hause bringen.

Liftvan

Das alles dauert von Abholung bis Bringung ungefähr 6-8 Wochen. Genug Zeit, um eine neue Bleibe zu finden. Organisatorisch muss man sich dann überlegen, was man macht, wenn alle Möbel und Kartons abgeholt wurden und man, so wie wir, noch zwei oder drei Wochen ohne all das wohnen muss. Genauso, wenn man am neuen Wohnort ankommt und noch ein paar Wochen vergehen, bis der Liftvan kommt.

e-Bay, Shpock und Sperrmüll

Alles was für uns Überflüssig wird und nicht mit kommt oder nicht mit kann weil es nicht passt findet ein neues zu Hause und wird günstig verkauft oder landet auf dem Sperrmüll. Unsere Wohnung wird leer bis auf die Küche zurück bleiben. Endlich können wir wieder ausmisten!

Am Ende werden wir mit vier Koffern, Handgepäck, einer Hundebox und zwei Autositzen für Kinder die Tür hinter uns schließen und rund 6.700 km weiter eine neue Tür öffnen.

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Annegret Hünerfürst

Geboren in der selben Woche, in der die erste Website online kam - gelernte Diätassistentin und Mutter von zwei Kindern

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