Hypogea – Düsteres Jump’n Run Spiel im PlayStation 2 Look

18. Februar 2026
1 Minute Lesezeit

Ich habe zurzeit einen unheimlich großen Bedarf an Videospielen mit einer kurzen Spielerfahrung. Es liegt nicht der einer unnötigen Komplexität der Gamemechaniken viel mehr daran, das ich keine zwei Monate mit einem einzigen Spiel zutun haben möchte. Hypogea kommt mir da gerade richtig. Mit knapp über zwei Stunden Spielzeit und eine durchweg runden Spielerfahrung ist dieses kleine Adventure Spiel im PS2-Look ein Highlight im Spielejahr 2026.

Das Spiel kam mir über eine Empfehlung von noclip auf meine Steam Wunschliste. Als dann eine zweite Empfehlung von einer ganz anderen Person eintrudelte, dachte ich mir, dann muss ja wirklich etwas dran sein an diesem Hypogea. Auf dem Steam Deck hatte ich die Reise mit meinem namenlosen Roboter begonnen. Nach kürzester Zeit bekommt den einen Stab der das Gameplay maßgeblich formt. Es wird viel gesprungen und an Kanten festgehalten. Ein Mix aus Tomb Raider und Uncharted denke ich mir.

Die Welt von Hypogea besteht aus einer grau-braunen Untergrundwelt. Ähnlich wie in den Portal Spielen hatte sich eine Zivilisation breit gemacht die sich maßlos an einer Roboterarmee bereichert hat ohne ihren eigenen Willen zu kontrollieren zu können. Kein Menschenseele ist nun übrig – ob das gut ist oder ob die Roboter Böse Absichten hatten – das Warum? wird nie beantwortet nur maximal angedeutet.

Grundsätzlich steht man bei Hypogea vor verschlossenen Türen die Strom benötigen. Um diese zu öffnen werden stets Energiezellen benötigt. Diese müssen als Spieler eingesammelt werden um weiterzukommen. Die gezielte Lichtsetztung in den grauen und meist sehr dunklen Höhlen hilft sodass man sich nie verloren fühlt.

Hypogea – Düsteres Jump’n Run Spiel im PlayStation 2 Look
Weiter so!
Hoffentlich hat der Entwickler Charlie Wagner noch die Kraft uns einen zweiten Teil zu programmieren. Hypogea 2 müsste dabei nicht wesentlich länger werden sondern einfach mehr Mechaniken etablieren mit dem der Spieler ein längere Lernkurve erfahren könnte. Mit dem ersten Teil kann man ein tollen Nachmittag verbringen.
Pro
Kurzweiliges Spiel
Tolles Gameplay-Gefühl
Interessante verlassene Welt
Kontra
Fast schon zu kurz für den Preis
8
Nils Hünerfürst

Nils Hünerfürst

Nils Hünerfürst (geb. 1991) ist Mediengestalter für Bild und Ton und schreibt seit Jahren über Technik, Kultur und Videogames. Zwischen Kamera, Blog und dem Elternalltag verbindet er Beruf und Leidenschaft auf seine ganz eigene Art.

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Hünerfürst.de gehört seit 2009 zu den prägenden deutschsprachigen Blogs rund um digitale Netzkultur. Gemeinsam mit seiner Familie berichtet der Mediengestalter und Autor Nils Hünerfürst dort über Technik, Alltagskultur, gutes Essen und natürlich jede Menge Videospiele.