
Ich habe zurzeit einen unheimlich großen Bedarf an Videospielen mit einer kurzen Spielerfahrung. Es liegt nicht der einer unnötigen Komplexität der Gamemechaniken viel mehr daran, das ich keine zwei Monate mit einem einzigen Spiel zutun haben möchte. Hypogea kommt mir da gerade richtig. Mit knapp über zwei Stunden Spielzeit und eine durchweg runden Spielerfahrung ist dieses kleine Adventure Spiel im PS2-Look ein Highlight im Spielejahr 2026.

Das Spiel kam mir über eine Empfehlung von noclip auf meine Steam Wunschliste. Als dann eine zweite Empfehlung von einer ganz anderen Person eintrudelte, dachte ich mir, dann muss ja wirklich etwas dran sein an diesem Hypogea. Auf dem Steam Deck hatte ich die Reise mit meinem namenlosen Roboter begonnen. Nach kürzester Zeit bekommt den einen Stab der das Gameplay maßgeblich formt. Es wird viel gesprungen und an Kanten festgehalten. Ein Mix aus Tomb Raider und Uncharted denke ich mir.

Die Welt von Hypogea besteht aus einer grau-braunen Untergrundwelt. Ähnlich wie in den Portal Spielen hatte sich eine Zivilisation breit gemacht die sich maßlos an einer Roboterarmee bereichert hat ohne ihren eigenen Willen zu kontrollieren zu können. Kein Menschenseele ist nun übrig – ob das gut ist oder ob die Roboter Böse Absichten hatten – das Warum? wird nie beantwortet nur maximal angedeutet.

Grundsätzlich steht man bei Hypogea vor verschlossenen Türen die Strom benötigen. Um diese zu öffnen werden stets Energiezellen benötigt. Diese müssen als Spieler eingesammelt werden um weiterzukommen. Die gezielte Lichtsetztung in den grauen und meist sehr dunklen Höhlen hilft sodass man sich nie verloren fühlt.





