Tee des Monats – China Fuding Shoumei Weißer Tee

31. Mai 2025
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Tee des Monats China Fuding Shoumei Weißer Tee

Dieser Tee des Monats Fuding Shoumei gehört zu den Weißen Tees. Doch ist dieser gepresste Weißtee keinem der bisher hier besprochenen Weißtees gleichzusetzen. Es ist ein Tee aus der Nähe der Stadt Fuding, die in der Provinz Fujian an der Südostküste Chinas gelegen ist. Das hierfür genutzte Teekultivar mit dem Namen „Fuding Da Bai Hao“ setzt diesen Tee erneut in einen geografischen Kontext. Das Preis-Leistungs-Verhältnis, sowie die große Anzahl an möglichen Aufgüssen, macht diesen Tee zu einer immens ergiebigen Quelle feinsten Geschmacks. Erhältlich ist dieser Tee des Monats beim Dresdner Teewald, die diesen Tee dort seit der Frühlingsernte 2021 dort sorgsam reifen lassen.

Weißer Tee ist nicht gleich weißer Tee

Dieser Tee des Monats gehört zu den weißen Tees, doch wer sich bereits durch die verschiedenen hier besprochenen Sorten gelesen hat, darf feststellen, dass sich erhebliche Unterschiede erkennen lassen. Der in Fuding erzeugte Tee wird in vier verschiedene Qualitäten unterteilt. Begonnen mit ausschließlich den Knospen, wie dem „Bai Hao Yin Zhen“ (Silver Needle), mischen die Teemeister fortwährend mehr Blattanteile in den Tee (Bai Mudan, Gong Mei) und enden bei dieser letzten von vier Mischungsverhältnissen einem „Shou Mei“. So ist dieser Fuding Shoumei Weißer Tee ein allein aus Blättern bestehender Tee.

Dies schmälert den Geschmack dieses Tee des Monats in keiner Weise.

Woher kommt der Tee?

Wie Tee zubereiten?

Tee des Monats China Fuding Shoumei Weißer Tee

Dieser Tee des Monats ist eine der gepressten Tees. Dies bedeutet, dass man sich den Tee erst zerbröseln, voneinander trennen, muss. Hat man seine richtige Portionsgröße, tendenziell ein bisschen mehr vom Tee, herausgelöst, beginnt der Aufbrühprozess. Zur Zubereitung empfehlen sich ungefähr 6 Gramm Tee für 200 Milliliter Wasser zu gebrauchen. Es lohnt sich zwingend diesen Tee mit der Gongfu Methode aufzugießen, da man durch die kurzen Ziehzeiten sehr viele Aufgüsse aufsetzen kann. Ungefähr acht bis zehn sehr aromatische Schalen oder Tassen ergeben sich so.

Die Gongfu Methode, also das kurze Aufbrühen von ungefähr 20 bis 30 Sekunden mit 80-90 Grad Celsius warmem (gefiltertem) Wasser, lässt einen kräftigen Tee entstehen. Je nach Temperatur lösen sich kräftigere Noten und möglicherweise mehr Säure. Es ist erstaunlich wie viel Aroma sich nach so kurzer Zeit bereits aus der Schale im Raum verteilt. Der Tee schmeckt süßlich zu Beginn, erinnert an Pflaume und getrocknete Beeren, wird würzig am Zungenrand und hinterlässt eine feine Säure im Gaumen. Es lassen sich zudem blumige Nuancen erkennen, diese sind jedoch sehr flüchtig.

Wohl bekomm’s

Lars Hünerfürst

Lars Hünerfürst

Minimalistisch und musikalischer Comic Enthusiast - lief zu Fuß von Berlin nach Paris.

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