Wer die Nachtigal stört von Lee Harper #Buchtipp

1960 erscchien dieser Roman erstmals in den USA. To kill a mockingbird im Original. 1961 gewann Lee Harper damit einen Pulitzerpreis. Leider blieb dieses Buch ihr einzig geschriebenes überhaupt. Wer die Nachtigal stört ist ein amerikansicher Klassiker und gehört zur Schullektüre in den amerikansichen Klassenzimmern.

Es spielt in den 30er Jahren in einer Kleinstadt im Bundesstaat Alabama, in Mitten der great depression. Jean-Louise Finch, genannt Scout und ihr Bruder Jem leben in einer normalen Welt voll kindlicher Fantasien. Ihr Vater, Atticus Finch, ist alleinerziehend und Anwalt. Langsam aber verändert sich die Atmosphäre und die Kinder tauchen in eine Welt voll Rassismus und Intoleranz. Die Sklaverei ist vorherrschend. Atticus Finch vertritt das erste Mal in der fiktiven Stadt Maycomb einen schwarzen Arbeiter vor Gericht. Damit ändert sich auch für Scout und Jem das Leben.

Das Buch wurde schon 1962 verfilmt. Gregory Peck in der Hauptrolle als Atticus und Robert Mulligan in der Regie brachte dem Film 3 Oscars und wurde 2007 von dem American Film Institute auf Platz 25 der besten amerikanischen Filme aller Zeiten gesetzt.

Ich lese es mittlerweile ein Mal pro Jahr, weil ich das Verhältnis zwischen Atticus und seinen Kindern gerne mag und auch die Stimmung, die das Buch vermittelt. Und obwohl ich weiß, wie alles endet, fasst mich die leichte Spannung jedes Mal auf’s Neue.

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Annegret Hünerfürst

Geboren in der selben Woche, in der die erste Website online kam - gelernte Diätassistentin und Mutter von zwei Kindern

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