Langeweile bekämpfen – So geht’s

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Die letzten zwei Jahre haben uns tief in die Trickkiste greifen lassen. Viele wussten nicht, was sie den ganzen Tag nach dem Homeoffice und in der Selbstisolation mit sich anfangen sollten. Gerade bei Jugendlichen und Heranwachsenden ist mit zunehmender Langeweile die Unzufriedenheit im Alltag gewachsen. Die Zahl der psychischen Erkrankungen hat in der Pandemie weltweit drastisch zugenommen. Laut einer Studie soll es im Jahr 2020, in der bisher schwersten Pandemiezeit unserer Generation, über 53 Millionen Fälle von schweren Depressionen und ca. 76 Millionen Fälle von Angststörungen gegeben haben. Diese sollen definitiv auf die Viruskrise und ihre Folgen für die Psyche zurückzuführen sein.

Dies ist ein schweres Laster für Betroffene und ihre Angehörige. Distanz von Freunden und Familie sind bei psychischen Erkrankungen kontraproduktiv und können sie sogar deutlich verschlimmern. Gerade in solchen Phasen braucht man seine Liebsten bei sich und nicht nur am Telefon oder per WhatsApp. Eine liebevolle Umarmung oder ein aufbauendes Schulterklopfen hilft Menschen, stark zu bleiben und durchzuhalten. Was also soll gegen die zunehmende Langeweile und Motivationslosigkeit getan werden?

Hirntraining

Das Gehirn ist metaphorisch wie ein Muskel und bedarf nach Forderung und Förderung. Wenn es nicht regelmäßig trainiert wird, baut es ab. Also sollte man immer neue Wege ausprobieren, um es Herausforderungen zu stellen, die mit etwas Anstrengung bewältigt werden können. Hierfür gibt es diverse Methoden, die an die Interessen und Fähigkeiten des Menschen angepasst werden sollten.

Etwas Neues lernen:

Eine neue Sprache lernen ist sowohl fordernd als auch nützlich für den Lernenden. Wenn man zum Beispiel vorhat, unbedingt einmal nach Indien zu reisen, weil man die Kultur faszinierend findet, kann man die gängigsten Sätze oder gar die ganze Sprache lernen. Man bereitet sich auf das Ereignis, die Reise, vor und arbeitet auf ein Ziel hin. Das hilft, die Motivation aufrechtzuerhalten und sich auf etwas zu freuen.

Wissen vertiefen:

Man interessiert sich beispielsweise für Kryptowährungen oder Aktien und fragt sich, was dieser neue Trend des Autotrading ist und wie Autotrading funktioniert. Warum sollte man einen Bot für sich handeln lassen und was bringt das Ganze überhaupt? Jetzt ist die perfekte Zeit, um sich in spezielle Fachbücher und Zeitschriften, die im jeweiligen Interessengebiet liegen, einzulesen und sich so weiterzubilden, sein Wissen zu fundieren und sich besser mit der Thematik, die einen täglich beschäftigt, auseinanderzusetzen. Dadurch erweitert sich der eigene Horizont und man kann sich sein erweitertes Wissen zunutze machen.

Bewegung

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Viele können es nicht mehr hören und bekommen Aggressionen, wenn sie diesen Rat gesagt bekommen: Bewegung hilft ganzheitlich, sowohl dem Körper als auch dem Geist. Während der Pandemie haben viele das Spazieren für sich entdeckt. Verständlich, da dem Virus nachgesagt wird, sich an der frischen Luft schlechter zu übertragen als in einem kleinen Raum. Doch nicht nur gegen Corona ist Bewegung gut. Wenn man draußen oder drinnen Sport betreibt, wird der Körper ausgelastet und der Geist geht einer gesunden und sinnvollen Beschäftigung nach. Es gibt mittlerweile auch viele technische „Hilfsmittel”, welche die Bewegung für den Nutzer attraktiver gestalten. Den Spaziergang kann man durch eine Geocaching-Einheit interessanter machen. Und durch Sportspiele für diverse Konsolen wie die Nintendo Switch ist das Training zu Hause nur noch halb so schlimm. Also ran an den Speck und tut etwas gegen eure Langeweile. Euer Körper wird es euch danken.

Nils Hünerfürst

Männlich - 30 Jahre alt - Mediengestalter für Bild und Ton - und Hünerfürst ist mein Nachname

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