Testbericht

Hypogea – Düsteres Jump’n Run Spiel im PlayStation 2 Look

Ich habe zurzeit einen unheimlich großen Bedarf an Videospielen mit einer kurzen Spielerfahrung. Es liegt nicht der einer unnötigen Komplexität der Gamemechaniken viel mehr daran, das ich keine zwei Monate mit einem einzigen Spiel zutun haben möchte. Hypogea kommt mir da gerade richtig. Mit knapp über zwei Stunden Spielzeit und eine durchweg runden Spielerfahrung ist dieses kleine Adventure Spiel im PS2-Look ein Highlight im Spielejahr…

Cairn – Der langsame Weg nach oben

Manche Spiele wollen dich unterhalten. Andere wollen dich prüfen. Cairn gehört klar zur zweiten Kategorie. Ich habe es über GeForce NOW in der Premium-Subscription gespielt, was technisch einwandfrei funktioniert hat. Gerade bei einem Spiel, das so stark von Präzision und Timing lebt, war mir wichtig, dass Input-Lag kein Thema ist – und das war er auch nicht. Stabil, sauber, keine Ausreden. Und Ausreden braucht man…

Loco Motive – Point & Click auf einer luxuriösen Dampflok

Ich hatte kürzlich zwei jeweils acht Stunden lange Flüge vor mir. Diese Art von Reisen, bei der man irgendwann nicht mehr weiß, ob man gerade über dem Atlantik oder schon in einem endlosen Zeitloch hängt. Für genau solche Situationen war Loco Motive auf dem Steam Deck ziemlich perfekt. Kopfhörer auf, Deck in der Hand, und plötzlich saß ich nicht mehr im Flugzeug, sondern in einem…

Split Fiction – Wenn Gameplay alles will, aber nichts trägt

Hazelight Studios sind für uns fast schon ein Selbstläufer. A Way Out haben meine Frau und ich gemeinsam durchgezogen, damals noch sehr filmisch, fast schon experimentell. It Takes Two war dann der große Wurf: mehr Spiel, mehr Ideen, aber immer noch mit Herz und erzählerischem Rahmen. Split Fiction wollte diesen Weg konsequent weitergehen und ist dabei für uns ein gutes Stück übers Ziel hinausgeschossen.…

Skate Story angespielt – Wenn Style wichtiger ist als Kontrolle

Skate Story hat mich schon 2020 erwischt – damals lief der Trailer auf dem Summer Game Fest, und ich habe nur gedacht: Okay, das sieht komplett anders aus als alles, was wir bisher an Skate-Titeln hatten. Dieses kaputte, gläserne Wesen, das durch eine neonpulsierende Welt fährt… irgendwo zwischen Traum, Dystopie und Digital Art Gallery. Sam Eng aus New York hat einfach sein eigenes Ding durchgezogen,…

The Drifter – Ein Noir-Trip voller Tempo und rauer Kanten

The Drifter ist ein Adventure, das keine Zeit verliert. Kaum klickt man sich in die ersten Szenen, wird man in einen düsteren Strudel aus Verfolgung, Identitätskrise und übernatürlichen Momenten gezogen. Die Geschichte hält sich nicht mit Umwegen auf und trifft einen direkt mit ihrem harten, dreckigen Stil. Genau das macht den Reiz aus und gleichzeitig ist es der Punkt, an dem das Spiel sich bewusst…

A Space for the Unbound – Ein hoher Metacritic Wert ist nicht alles

A Space for the Unbound ist eines dieser Spiele, das man eigentlich mögen möchte. Allein die Optik macht viel her. Diese warme Pixel-Art, die fast schon wie ein altes Erinnerungsfoto funktioniert. Und genau da liegt auch die große Stärke des Spiels: Atmosphäre aber ein schwaches Gameplay in Verbindung mit einer fremden Welt, die schwer zu verstehen ist.…
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Über Hünerfürst.de

Hünerfürst.de gehört seit 2009 zu den prägenden deutschsprachigen Blogs rund um digitale Netzkultur. Gemeinsam mit seiner Familie berichtet der Mediengestalter und Autor Nils Hünerfürst dort über Technik, Alltagskultur, gutes Essen und natürlich jede Menge Videospiele.