LetSmile – Aligner und unsichtbare Zahnschienen ausprobiert – Teil 2 – Beginn der Therapie

  1. LetSmile – Aligner und unsichtbare Zahnschienen ausprobiert – Teil 1 – Die Qual der Wahl
  2. LetSmile – Aligner und unsichtbare Zahnschienen ausprobiert – Teil 2 – Beginn der Therapie

Am 14.05.21 hatte ich dann einen Termin beim eigenen Zahnarzt um den alten Draht-Retainer zu entfernen. 140€ später mit Danny telefoniert und Bescheid gegeben, dass sonst alles gut ist und ich gerne beginnen möchte. Daraufhin gab es einen Link (natürlich über What’s App) auf dem ich erst mal bezahlen soll. Entweder alles sofort oder über Klarna eine Ratenzahlung beginnen. Zahlungsbestätigung bekommen und das go, dass mein Abdruckset per DHL kommen wird. Gleich schon mal einen Videocall-Termin vereinbart, um beim Abdruck machen Hilfe zu haben. Ab nun ist die Anna von LetSmile meine Ansprechpartnerin.

Eine Woche später (20.05.21) kam das Set. Eine Anleitung kam schon vorher im Chat. Alles durchgelesen, vorbereitet und mithilfe von Anna erst mal einen eigenen Abdruck gezaubert. Es kamen 2 Sets mit je 2 Zahnabdruckschienen wie man sie vom Kieferorthopäden kennt (oben und unten) und 3 Knetmassen per Post. Eine dritte Knetmasse falls man was falsch macht, so wie ich, die die Knete zu lange geknetet hat (es sind 2 Farben die gemischt werden müssen um aktiviert zu werden) und der plötzlich die Masse in der Hand fest wurde.

Von Anna erst mal soweit wie möglich als gut eingeschätzt, sollte ich Fotos und ein kurzes Video von den Abdrücken machen und an Danny schicken. Der hat schnell geantwortet und gesagt, wenn das Labor diese als geeignet einstuft, bekomme ich ein Rücksendelabel, um die abzuschicken, wenn nicht, hab ich ja noch ein 2. Set. Find ich gut weniger unnötige Post!

Am nächsten Tag schon kam der Rücksendeschein und die Nachricht, ich soll einfach das zweite Abdruckset auch noch machen und beide zusammen abschicken. Alles gemacht, hat auch gut geklappt. Zwei Wochen später kam dann die 3D Simulation per Link und wenn mir diese gefällt, beginnt die Produktion der Aligner. 

Drei Wochen später kam dann ein Paket aus den Niederlanden. Ich hatte tatsächlich erstmal keine Ahnung was das ist. Schnell kam die Erleuchtung, ich kann jetzt beginnen. Ein Mischmasch aus Freude und keinen Bock, Freude weil ich endlich in absehbarer Zeit gerade Zähne habe und ich das Tragen gut durch die aktuelle Maskenpflicht vertuschen kann, kein Bock weil es schon erstmal wie eine starke Einschränkung wirkt. 22 Stunden Tragezeit, jedes Mal nach dem Essen oder Trinken (außer Wasser natürlich) Zähne putzen, egal wo man grade ist, kein Kaffee mal eben schnell zwischendurch.So Kleinigkeiten halt die sich summieren. Aber gut, von nichts kommt nichts! 

Das Paket enthielt 8 Paar Aligner, je einer für oben und unten,ein Paar Retainer, eine kleine Dose zur Aufbewahrung, eine Feile und natürlich eine Anleitung. Die Aligner sind in Tütchen verpackt und durchnummeriert. Aber kein Hinweis, wie lange ich eine Schiene Tragen soll? Schnell über What’s App nachgefragt, 2 Wochen pro Aligner. Wenn nach den zwei Wochen noch Druck da ist auch länger. Aber niemals kürzer.

Beginn der Behandlung

Das erste Mal den Aligner einsetzen war sehr spannend. Wird er passen? 

Ja, er passt. Sitzt eng wie eine Haut auf den Zähnen und drückt. Die erste Nacht war gut. Am Morgen dann habe ich das erste Mal versucht, den Aligner raus zu nehmen. Es war mir fast unmöglich. Solch einen Schmerz hatte ich selbst damals in der Zahnspangenzeit nicht erlebt. Ich dachte mir aber schon, dass es nicht so einfach wird. Also was gegessen, Aligner wieder rein und dann 12 Stunden drin gelassen aus Angst vor dem Schmerz. Eine gute Diät muss ich sagen! Ich habe tatsächlich erstmal ein paar Kilo abgenommen, da ich ja wirklich nur 2x am Tag den Aligner kurz raus hatte und ich an den ersten Tagen absolut nichts kauen konnte vor Schmerz.

Annegret Hünerfürst

Geboren in der selben Woche, in der die erste Website online kam - gelernte Diätassistentin und Mutter von zwei Kindern

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