Remember Me – Das von 2013 Cyberpunk-Adventure vergessen?

1. Juli 2019
1 Minute Lesezeit

Im Juni 2013 für PC, Playstation 3 und xBox 360 erschienen. Dontnod Entertainment, das französische Studio erreichte erst zwei Jahre später mit ihrem zweiten Spiel Life Is Strange den erhofften Durchbruch, hatten es mit Remember Me wirklich nicht leicht. Neben GTA V, Bioshock Infinite und The Last of Us blieb einfach nicht mehr viel Platz auf der Bühne. Jetzt, sechs Jahre später, sind überall nur Lootboxen und Spielkarten in Spielen platziert, da ist das Singeplayer-Cyberpunk-Adventure genau richtig.

Das Spiel schlummerte im Mittelfeld meiner To-Play Listeherum. Vorgestern hatte ich mich wild durch die Steam Summer Sale Angebote geklickt und bin ganz zufällig auf Remember Me gestoßen. 80% Rabatt und ein Endpreis von 5,59€ fand ich sexy genug um zuzuschlagen. 9 GB später strahlen mich, durch konzeptionierte Menüs, die sich homogen an das Spieldesign anpassen, an und erinnern mich an die damalige Zeit, wo Spiele in einem, zu 95% fertigen Zustand ausgeliefert wurden.

Das Spiel beginnt düstern, mir fast schon zu Zombie/Leichen lastig um mich bei Laune zu halten. In einer weit fortgeschrittenen Zukunft klettert man durch die HD Texturen der Next-Gen Konsolen von 2013. Es ist ein Grafikstil der die damalige Zeit geprägt hat. Motion-Blur und aufwendige Lens-Flare Effekte mussten überall eingesetzt werden. Mittlerweile ist auch wieder das Tageslicht in der Spielwelt eingetroffen. Paris, es sieht verdammt gut aus. Weitere Spielmechaniken werden eingeführt und weiter bin ich noch nicht, freu mich aber wenn ich weiter spielen kann.

Nils Hünerfürst

Nils Hünerfürst

Nils Hünerfürst (geb. 1991) ist Mediengestalter für Bild und Ton und schreibt seit Jahren über Technik, Kultur und Videogames. Zwischen Kamera, Blog und dem Elternalltag verbindet er Beruf und Leidenschaft auf seine ganz eigene Art.

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Hünerfürst.de gehört seit 2009 zu den prägenden deutschsprachigen Blogs rund um digitale Netzkultur. Gemeinsam mit seiner Familie berichtet der Mediengestalter und Autor Nils Hünerfürst dort über Technik, Alltagskultur, gutes Essen und natürlich jede Menge Videospiele.

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