Was ist und warum ist ein VPN-Anbieter eine Überlegung wert?

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Das Internet ist schier grenzenlos. Aber ist es das tatsächlich? Streamingdienste bieten ihre Medien häufig nur in gewissen Ländern zum Stream an, Online-Shops ermöglichen Bestellungen nicht, wenn man eine deutsche IP hat und selbst das Reisen kann begrenzt sein. Dazu jedoch später. Was ist denn eigentlich VPN und warum könnte es eine alternative zum gewöhnlichen Internetzugang sein? Ich fragte mich, was kann und soll ich damit machen?

Das Virtual Private Network

Hinter dem Akronym VPN steckt „virtual private Network“, also eine Verbindung mit dem Internet fernab vom Zugriffen Dritter. Dies ist wohl eines der größten Argumente für den Nutzen eines VPN-Anbieters. Man kann fast gänzlich privat im Internet sein „Unwesen“ treiben. Natürlich ist es auch möglich, im Falle eines begangenen Kriminaldelikts, diese Verschlüsselungen zu knacken. Dies dauert jedoch eine erhebliche Zeit und benötigt immense Rechenleistung auf Seiten der Entschlüsselung des abgefangenen Datenverkehrs. Also kann man davon ausgehen, dass die private und legale Benutzung einer solchen Software ein erheblicher Zugewinn für die Privatsphäre im Internet darstellt. Diese Dienstleistung ist allerdings keine kostenlose. Die Auswahl der VPN-Anbieter ist überwältigend groß, die Preise bewegen sich zwischen 2€ und 5€ im Monat.

Ein weiteres Anwendungsgebiet hat jeder Mensch bereits erlebt, dem die letzten Jahre eine Existenz im Home-Office beschert haben. Vor allem im Kontakt mit sensiblen Kundendaten ist es Pflicht ein VPN-Gateway zu nutzen, da diese nicht korrumpiert werden können. Ebenso standardisiert ist es als Student eine VPN-Software zu benutzen, um an die Unibibliothek und viele Abertausende Websites mit Forschungsergebnissen zu gelangen. Hat man diesen Zugang nicht, wird der Zugriff auf die Daten nicht gewährt, da eine mehrere Tausend Euro schwere Lizenz gekauft werden müsste. Diese Art des Zugangs funktioniert jedoch nur über das Gateway-Prinzip, also die Nutzung einer Adresse, einer Identität aus der Ferne.

Schnell, unkompliziert und effektvoll

Es dauert meist keine 5 Minuten, vom Installieren bis zur ersten durch VPN gesicherten Anmeldung. Schon kann es losgehen, denn nun sind die Grenzen gefallen. Ländergrenzen und politische Systeme haben nun keine Bedeutung mehr. Dies lässt sich am ehesten am Beispiel China erläutern. Dort kann man nicht unbegrenzt auf Adressen wie Youtube, Twitter, Netflix und ähnliche Dienste zugreifen. Es unterliegt schlichtweg der Zensur. Diese kann mit einem VPN umgangen werden und es wird sogar dazu geraten, im Falle eines China-Urlaubs, solch eine Verbindung zu wählen, da man so auch abhörsicherer ist.

Doch nicht nur die Nutzung des Internets vor Ort des Reiseziels kann man als Argument für einen solchen Dienst sehen. Ein sehr überraschendes und unglaublich großes Argument für einen VPN-Zugang sind die unterschiedlichen Preise bei der Buchung einer Reise. Der Dienst von Surfshark kann hier sehr hilfreich sein. Da man davon ausgeht, dass in Deutschland ein durchschnittlich höheres Einkommen besteht, als beispielsweise in anderen EU-Ländern mit geringerem BIP, werden auf Online-Buchungssystemen auch sehr viel höhere Preise aufgelistet. Gleiches findet sich im Bereich Mobilfunk. Ein Vertrag mit der deutschen Telekom kostet in Deutschland bis zu fünfmal mehr, als in einem anderen Land. Die Ersparnisse können also gewaltig sein.

Zusatzfunktionen und Angebote

Auch kann man Zeit, Geld und Stress sparen, wenn man sich den VPN Zugang und Virenschutz im Angebot vom Anbieter Surfshark für einen schmalen Taler (2,30€ pro Monat bei 24 Monaten Laufzeit + 2 kostenlose Monate) besorgt. Sie bieten außerdem eine Lösung für das zunehmend wichtiger werdende Thema Identitätsdiebstahl an. Mithilfe der zusätzlich angebotenen Incogni-Funktion lässt sich dies schnell und unkompliziert lösen. Selbst ohne diese zusätzlichen, im Vergleich zu anderen Anbietern, erschwinglichen Angebote auswählt, kann man mit den Funktionen eines Abos schon sehr viele interessante Funktionen genießen. Einige davon sind CleanWeb 2.0. – also Surfen ohne Pop-Up-Werbung, Tracking oder Phishing, die No-Log-Richtlinien des Unternehmens, die damit komplette Sicherheit und Anonymität gewähren, unbegrenzte Geräteanzahl mit denen man sein Abo bespielen kann und die und schiere Anzahl der Serverstandorte.

Die unbegrenzte Medienwelt

Es erweitert sich vor allem bei Streamingdiensten das Angebot auf eine unfassbare Größe. Titel, die längst vergessen waren, erscheinen nun wieder verfügbar und können mit einer stabilen Leitung zudem auch noch in höchster Qualität genossen werden. Somit kann man das Maximum an TV-Erlebnis aus seinem Geld heraus holen, als schon wieder irgendeine nichts sagende Eigenproduktion von Netflix rein zu quälen.

Auch für die Freunde des Sports bietet diese Art des Internetzugangs eine Vielzahl an positiven Aspekten. So große Events wie der Superbowl, bei dem viele auch der millionenschweren Werbung gespannt sind, können sich diesen nun über die US-amerikanischen TV-Anbieter kostenlos und ohne deutsche Kommentatoren ansehen. Wie man so schön sagt: „Der Himmel ist das Limit.“ gilt vor allem bei der Benutzung eines VPN.

Lars Hünerfürst

Minimalistisch und musikalischer Comic Enthusiast - lief zu Fuß von Berlin nach Paris

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