Marvel’s Spider-Man 2 macht keinen Spaß!

22. Dezember 2023
2 Minuten gelesen

Fünf Jahre sind bereits verstrichen. 2018 kam das bis dato beste Spider-Man Spiel für die PlayStation 4 heraus. Ich war damals sehr angetan von dem Gameplay-Feuerwerk das Insomniac Games aus dem nichts heraus abgefeuert hatte. Der erste Teil sieht heute noch verdammt gut aus und ist von Anfang bis Ende eine gelungene Open-World Erfahrung. Mit knapp 20 Stunden Spielzeit und einer Geschichte die Charmant und interessant zu gleich ist, würde ich heute immernoch eine 10/10 vergeben. Beim zweiten Teil sieht es aber ganz anders aus.

Zwei Spider-Man’s? In einem Spiel?!

Miles Morales und Peter Parker im Kostüm

Ich hatte es irgendwie verpasst, aber anscheinend haben die Paralleluniversen auch in den Videospielen von Insomniac Games Einzug gefunden. Jedenfalls können wir nun zwischen Peter Parker und Miles Morales hin und her wechseln. Einige Mission oder Nebenaufgaben setzen den einen oder anderen Charakter voraus. Sollte man mal mit dem falschen Chrakter vor einer Missionsmarkierung stehen kann mit der Viereck-Taste ganz fix wechselt werden. Das ganze Konzept der zwei spielbaren Charaktere wirkt ja auf mich etwas aufgesetzt und macht alles nur etwas unnötig cooler. Mit der Kombo von Miles Morales und Peter Parker können nun doppelt so viele unterhaltsame Witze gemacht werden.

Unterscheiden sich die beiden doch nur beim Kampfstil, sonst sind sie sehr identisch und haben nur einen anderen Synchronsprecher. Bei den Konsolen kommen auch immer mehr die freiverfügbaren Grafikeinstellungen. Zum Glück darf nur zwischen zwei verschiedenen Modis ausgewählt werden. Ein Perfomance- und ein Qualitätsmodus. Zwischen den zwei Modis gibt es riesige visuelle Unterscheide. Die ersten 10 Spielstunden hatte ich komplett im Perfomance-Modus verbracht und als Annegret mal auf den Fernseher geschaut hatte während ich durch New York hüpfte, sagte sie so etwas wie Das sieht aber nicht sehr neu aus.

Und ja, auf dem ersten Blick sieht man zwischen den beiden Modi keinen wirklichen Unterschied aber der Vergleich auf YouTube zeigt einen immensen Unterschied. Gerade die Bewegungsunschärfe fehlt bei der höheren Bildrate. Viele Reflexionen sind dann auch nicht mehr vorhanden. Aus meinen Erinnerungen an den ersten Teil war ich in den ersten Spielstunden am zweiten Teil etwas verwirrt und unbeeindruckt von der Grafik. Zumal der zweite Teil nur auf der Playstation 5 veröffentlicht wurde und die letzte Konsolengeneration auslässt, hätte ich doch ein wenig mehr Grafikpower erwartet.

Dass wir uns nicht nur durch Manhattan schwingen dürfen, wurde auch sehr schnell und klar vom Entwickler kommuniziert. Diesmal fliegen wir nämlich auch mit einem neuen Wingsuit durch das Flachland von Queens. Viele Nebenaufgaben schaltet sich nach und nach aus den Hauptmissionen frei. Wie auch der erste Teil, ist der zweite ebenfalls eine leicht zu holende Platintrophäe. Zwar ist mein Fazit nicht wirklich gut und dieser Teil wird verdammt schnell in vergessenheit geraten aber dennoch hatte ich Abends eine entspannte Unterhaltung. Podcast hören, ein paar Nebenaufgaben in New York City abschließen und nach knapp über 25 Stunden war das ganze Spiel zu Ende. $69 bezahlt und für satte $40 wieder auf Facebook verkauft.

Marvel's Spider-Man 2 für Playstation 5
Hätte besser werden können!
Wie immer sind die absoluten Spider-Man Fans rundum begeistert. Liebhaber von Open-World Games auch aber was mit Spielern, die sich etwas mehr erhofft haben? Gerade nach einer Pause von über 5 Jahren zwischen beiden Teilen, wirkt das Paket wie ein DLC der für $20 hätte verkauft werden können.
Pro
Solides Open-World Gameplay
Inszenierung ist Kinoreif ...
Kontra
... auch wenn die Grafikbombe fehlt
Kaum neue Gameplay-Elemente
Mehr DLC als zweiter Teil
6

Nils Hünerfürst

Männlich - 32 Jahre alt - Mediengestalter für Bild und Ton - und Hünerfürst ist mein Nachname.

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