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E-Ink-Kalender mit einem Raspberry Pi Zero – Teil 1 – Was wird benötigt?

Der Magic Mirror ist abgebaut und wie ich es schon im Beitrag angekündigt habe, muss etwas neues her. Etwas Stromsparendes und etwas Dezenteres. Natürlich hatte ich auch wieder Lust, etwas zu basteln und etwas Neues auszuprobieren.

Auf Schuemann.it bin ich auf die Anleitung gestoßen, wie man sich sehr simpel einen E-Ink Kalender mit einem Raspberry Pi Zero W bauen kann. Die Software dafür liegt in einem Github Repository und wird im Projekt Inkycal verwaltet. Mein gewünschter Output wäre ein Bilderrahmen auf dem mein geteilter Familienkalender angezeigt wird, ein paar Wetterdaten und welcher Tag heute ist.

Was brauchen wir alles?

In erster Linie natürlich einen Raspberry Pi Zero mit WLAN. Um kein lästiges Stecken fummeliger Kabelverbindungen zu haben, würde ich einen Zero mit bestücktem Header empfehlen. Meinen Pi habe ich bei Buyzero.de geordert. Kam schnell kam gut.

Dann noch, super wichtig, das E-Ink Display. Hier werden vom Inkycal Projekt spezielle Displays empfholen. Mehr dazu unter den Hardware Empfehlungen. Man sollte ein Display von der Firma Waveshare nehmen, soviel ist ziemlich klar. Danach wird der Preis die Entscheidung maßgeblich beeinflußen. Den ein Display mit der diagonalen Länge von 19 Zentimetern kostet halt schon 72,99€. Hier der Amazon-Link.

Ein IKEA Bilderrahmen passt sehr gut zum Disyplay und direkt bei Amazon, spart man sich unnötige Versandkosten. Selbst die Kosten für Selbstabholer sind bei IKEA höher als der Versand bei Amazon als Nicht-Prime Kunde. Anyway.

Das wir für den Raspberry auch ein Netzteil und eine Speicherkarte brauchen ist natürlich vorausgesetzt. Wer noch nie ein Netzteil, für einen Raspberry Pi geholt hat, sollte unbedingt darauf verzichten 2€ zu sparen. Gerade der Punkt Stromversorgung ist ein wichtiger Bestandteil für einen Dauerbetrieb. Grobe Stromkosten auf 1 ganzes Jahr: 6€.

Nachdem alles angekommen war, sollte man als erstes das Display nach schäden überprüfen. Spätestens hier, sind mir die 70€ gerechtfertigt vorgekommen. Das Display ist schwerer als ein Kindle Paperwhite und die Bildqualität wirkte bei den ersten Tests verdammt gut. Zusätzlich ist das Display entspiegelt. Egal wie viel Sonne drauf scheint, es lässt sich stets alles erkennen.

Im nächsten Beitrag geht es weiter mit der Software und dem Verbau in den Bilderrahmen.

Nils Hünerfürst

Männlich - 30 Jahre alt - Mediengestalter für Bild und Ton - und Hünerfürst ist mein Nachname

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