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Escape-Berlin – Sherlocks Traum durchgespielt

Es war wieder so weit. Das Team von Escape-Berlin kam wieder auf mich zu und bat mich, ihr Escape Game Sherlocks Traum auszuprobieren. Die Escape Games haben mittlerweile wieder einen neuen Boom erhalten. Serien wie Squid Game konnte die Lust auf Real-Life Escape-Games wieder anheizen. Im direkten Vergleich zur Serie ist Sherlocks Traum ist in keiner Weise lebensgefährlich, dennoch ist das Schreck-Level nichts für unter 16-Jährige. Hier und da wird es auch mal etwas ungemütlich.

Die erste Regel von Escape Games: Alles über 2 Meter Höhe ist unrelevant!

Wer noch nie ein Escape Game gespielt hat, und davon hatte ich mal wirklich jemanden in meiner Gruppe, wird schnell merken, dass Escape Games riesig große Bauten aus Schaltern und elektrisch verschlossenen Türen ist. Ein Regelwerk von vier Grundsätzen kriegt man noch auf dem Weg zum Spielbeginn mitgeteilt und dann wird die Tür hinter einem geschlossen und das Spiel beginnt. Meist hat man 60 Minuten Zeit, um das Spiel zu beenden. Pro-Tipp für Anfänger: Nicht jedes Schloss lässt sich in der ersten halben Stunde öffnen.

In Sherlocks Traum versuchte mein Team und ich den Ursprung von quälenden Albträumen zu finden, die unseren Lieblings-Detektiv verfolgen. Der Auftrag lädt ganz klar zu Jumpscares ein. Wem das Thema zu gruselig oder Düster ist, der findet auf Escape-Game.org eine Übersicht von vielen verschiedenen Games. Hier lässt es sich sogar nach verschiedenen deutschen Städten filtern.

Wer übrigens schon mal in der Storkower Str. 140 bei dem Team von Escape-Berlin war, wird sich wundern. Der Sechsgeschosser aus Betonplatten wurde gegen ein ökofreundliches Hochhaus ersetzt. Nun zog man in die Landsberger Allee 117a. Der Keller in der Nähe des S-Bahnhofs bot, so empfand ich es, viel mehr Raum und Platz für das kreative Team. Trotz anderthalb Jahren Corona hat man die Weiterentwicklung überall gesehen. Und wo ich mir gerade die Liste der verfügbaren Spiele anschaue, fällt mir auf, dass ich wohl eines der ältesten Spiele Schnapsladen nie gespielt habe.

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Nils Hünerfürst

Männlich - 30 Jahre alt - Mediengestalter für Bild und Ton - und Hünerfürst ist mein Nachname

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